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Sabine Kurtz in der Kindertagespflege „Die kleinen Tapire“

Immer am Montag nach Muttertag findet der Tag der Kinderbetreuung statt

Ein Tag ganz im Zeichen von Dank und Anerkennung für alle Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und Tagesväter. Im Jahr 2012 ins Leben gerufen, wird dieser Tag seit 2017 von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung koordiniert. Sabine Kurtz nahm gemeinsam mit Jessica Kläber von der CDU in Leonberg den Tag der Kinderbetreuung zum Anlass, „Die kleinen Tapire“ in Leonberg zu besuchen.
Sabine Kurtz hält das Modell von Tageseltern gerade für Kinder unter drei Jahren für eine besonders gut geeignete Form der Fremdbetreuung: „Ich habe selber vor rund 25 Jahren für meine erste Tochter davon profitiert.“ Seitdem hat sich diese Form der Kinderbetreuung immer weiterentwickelt und ist, nicht zuletzt mit Hilfe des Landesverbands Kindertagespflege Baden-Württemberg e.V., immer professioneller geworden. Jessica Kläber, die ihren elf Wochen alten Sohn zum Besuch bei den „Kleinen Tapiren“ im Leonberger Stadtteil Ezach mitbrachte, war bis vor kurzem selber Tagesmutter.
Derzeit werden in Baden-Württemberg rund 13.000 Kinder unter drei Jahren und rund 4.000 Kinder zwischen drei und sechs Jahren von Tageseltern betreut. Rund 6.700 Kindertagespflegepersonen sind in Baden-Württemberg aktiv.
Seit einigen Jahren können Tageseltern die Kinderbetreuung auch außerhalb der eigenen Wohnung anbieten. Derzeit bestehen neun Gruppen im Einzugsbereich des Tages- und Pflegemutter-Vereins Leonberg, in denen Tagespflege in anderen als privaten Räumen angeboten wird, berichtet die Geschäftsführerin des Vereins, Katrin Müller. Monica Danielescu und Viola Petrowitsch haben sich im Rahmen einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) selbständig gemacht, um „Die kleinen Tapire“ zu gründen.
Zwei Tagesmütter gemeinsam dürfen in fremden Räumlichkeiten bis zu sieben Kinder gleichzeitig betreuen. „Wenn eine von uns eine Ausbildung als Erzieherin hätte, dürften wir neun Kinder aufnehmen“, erläutert Monica Danielescu. Die beiden Frauen, deren eigene Kinder schon erwachsen sind, kommen beruflich aus dem Einzelhandel und haben eine spezielle Qualifikation für die Kinderbetreuung durchlaufen. „Unser Ziel ist, dass Tagesmütter, die wie wir schon sechs Jahre Berufserfahrung haben, auch das Recht haben, neun Kinder gleichzeitig zu betreuen“, ergänzt Viola Petrowitsch.
Sabine Kurtz kann sich vorstellen, dass sich manche Vorschriften für Tageseltern in Zukunft noch etwas flexibilisieren lassen, wenn noch mehr Erfahrungen gesammelt wurden. Derzeit stehe eine Erweiterung der Qualifizierungskurse an. Dies sei im Pakt für gute Bildung und Betreuung vorgesehen, den Kultusministerin Susanne Eisenmann im Januar mit den kommunalen Landesverbänden abgeschlossen habe. „Dafür werden wir auch die Gelder vom Bund nutzen, die uns durch das Gute-Kita-Gesetz zufließen“, erklärt die Landtagsvizepräsidentin.


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