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Marc Biadacz besucht Betreuungsverein FISH Leonberg e. V. mit guten Nachrichten im Gepäck

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz war zu Gast beim Betreuungsverein FISH Leonberg e. V., um über die Integration von langzeitarbeitslosen Menschen in den Arbeitsmarkt und das geplante Teilhabechancengesetz der Bundesregierung zu sprechen.

Endlich ist es da! Die Bundesregierung arbeitet aktuell an einem Gesetz, das die Integration von langzeitarbeitslosen Menschen in den Arbeitsmarkt wesentlich verbessert, ganz zur Freude des Betreuungsvereins FISH in Leonberg. Bei seinem Besuch hat der Bundestagsabgeordnete Biadacz mit dem Geschäftsführer des FISH Leonberg e. V., Robert Keller, dem Ersten Bürgermeister der Stadt Leonberg, Dr. Ulrich Vonderheid, dem Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Böblingen, Frank Nothacker und Katja von Goetze-Siegle, die ebenfalls dem Verein FISH angehört, über die Umsetzung der Pläne der Bundesregierung auf regionaler Ebene diskutiert.
Der Verein FISH Leonberg e. V. steht für Fördern, Integrieren, Schulen und Helfen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen zu unterstützen und zu fördern. Beim Besuch des CDU-Abgeordneten stand vor allem der Bereich der Arbeitsmarktintegration im Fokus. Biadacz nutzte die Gelegenheit, um die neuen Möglichkeiten und Pläne der Bundesregierung vorzustellen. Robert Keller zeigte sich begeistert: „Seit Jahren warten wir als Betreuungsverein auf solch eine Möglichkeit, damit Menschen wieder eine Chance haben, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.“
Trotz der guten konjunkturellen Entwicklung und der rückläufigen Arbeitslosenzahl in den vergangenen Jahren gibt es nach wie vor etwa 830.000 Langzeitarbeitslose in Deutschland, die ohne besondere Unterstützung absehbar keine realistische Chance auf Aufnahme einer Beschäftigung haben. Der Bundestag berät daher aktuell das "Teilhabechancengesetz", das speziell dieser Personengruppe wieder eine Perspektive zur Teilhabe am Arbeitsmarkt eröffnen soll.
Konkret sieht das Gesetz Änderungen an zwei Stellen im Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) vor:
·         Mit dem Instrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ werden Langzeitarbeitslose gefördert, die das 25. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens sieben Jahren SGB II-Leistungen beziehen und in dieser Zeit nicht oder nur kurzzeitig erwerbstätig waren. Der Lohnkostenzuschuss beträgt in den ersten beiden Jahren des Arbeitsverhältnisses 100 Prozent des gesetzlichen Mindestlohns und sinkt danach um 10 Prozentpunkte jährlich. Die Förderdauer beträgt bis zu fünf Jahre. Es wird also künftig Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanziert.
·         Um bereits früher Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, wird mit dem zweiten Instrument "Eingliederung von Langzeitarbeitslosen" eine schon bestehende Fördermöglichkeit von ALG-II-Beziehern geschärft. Ziel ist, Beschäftigte über eine zweijährige Förderung von 75 Prozent der Arbeitsentgelte im ersten Jahr bzw. 50 Prozent im zweiten Jahr in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren.
·         Ergänzend gilt für beide Gruppen, dass ihnen das Angebot an individueller Betreuung und Qualifizierung offen steht – also ein echtes Coaching.
Als Mitglied im Ausschuss Arbeit und Soziales ist auch Marc Biadacz an den Beratungen zum Teilhabechancengesetz beteiligt: "Für wichtig erachte ich insbesondere die Einführung eines Coaching-Angebotes. Denn es ist sinnvoll, Menschen unter die Arme zu greifen, die mehrere Jahre arbeitslos waren, um sie bei der Organisation ihres Tagesablaufs zu unterstützen. Je länger die Suche nach Arbeit nämlich erfolglos bleibt, umso schwieriger wird es für die Betroffenen. Sie brauchen individuell angelegte Unterstützung, um neue Teilhabechancen zu bekommen. Hier setzt das Teilhabechancengesetz an, was ich sehr begrüße!"
Der Bundestagsabgeordnete nutzte den Termin zudem, um zu erfahren, wo vor Ort der Schuh drückt. Dr. Ulrich Vonderheid berichtete von seinen Erfahrungen und betont die Wichtigkeit eines sozialen Arbeitsmarktes. Ein gutes Beispiel hierfür sei die Reinigung des Leonberger Stadtparks. Auf seine Initiative hin wurden hier Arbeitsplätze für Benachteiligte geschaffen. Der Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Böblingen, Frank Nothacker, erläuterte, wie die Pläne der Bundesregierung auf regionaler Ebene erfolgreich umgesetzt werden können. Katja Goetze-Siegle berichtet dem Abgeordneten, dass die Finanzierung der Betreuungsvereine gesichert werden muss. Am Ende des Besuchs sicherte Biadacz zu: „Ich werde diesen wichtigen regionalen Stimmen auf Bundesebene Gehör verschaffen.“

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