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Kreisräte standen Rede und Antwort

Am Freitag, 3.5.2019 konnte die CDU-Fraktionsvorsitzende im Leonberger Gemeinderat, Elke Staubach, die beiden CDU-Kreisräte Helmut Noe und Dr. Ulrich Vonderheid im Sängerheim in Gebersheim begrüßen.

Die Aufgaben des Landkreises und damit die zentralen Themen der Kreistagskandidaten standen im Mittelpunkt der Information und Aussprache. Dr. Vonderheid orientierte sich bei seiner Einführung an dem großen Ausgabenfeldern, um die Inhalte und auch die Betroffenheit aus Leonberger Sicht zu erläutern.
So ist der Kreis im sozialen Bereich für die Unterstützung und Eingliederung behinderter Menschen zuständig. Konkret für Leonberg ist damit das Angebot an Wohneinrichtungen und Bildungseinrichtungen verbunden. Auch die Kinder- und Jugendhilfe wird vom Kreis gestaltet. Mit seiner Zuständigkeit für die Berufsschulen trägt der Kreis erheblich zur Bildungslandschaft auch in Leonberg bei. Die CDU sieht hier neben dem Angebot an weiterführenden, beruflichen Schulen bis zum 9-jährigen Gymnasialabschluss vor allem auch in der klassischen Berufsschule eine wichtige Basis der dualen beruflichen Ausbildung. Der öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) ist ein weiteres Feld, bei dem der Kreis und die Region aktiv zur Lebensqualität und zur wirtschaftlichen Entwicklung in und um Leonberg beitragen. Dazu wurden Verbesserungen der Zeittakte gefordert, zumal derzeit viele Verspätungen bei den Buslinien die Weiterfahrt mit der S-Bahn verzögern.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende, Helmut Noe, erläuterte die Maßnahmen zur Stärkung des Kreiskrankenhauses Leonberg. Neben den derzeitigen Modernisierungen und einer guten Personalausstattung ist der Union auch die Verzahnung der Klinik mit den Leonberger Ärzten und mit ergänzenden Medizineinrichtungen („Medizin-Campus“) wie der privaten Strahlentherapie und der psychosomatischen Klinik wichtig.  
Im Zusammenhang mit der Abfallwirtschaft des Kreises wurden nicht nur die Mülltrennung und der Leonberger Wertstoffhof diskutiert. Dr. Vonderheid forderte, die Gebührenfreiheit für die „Orange Tonne“, um die Akzeptanz der Wertstofftrennung zu steigern und weniger Fahrten zum Wertstoffhof zu verursachen. Ein für Gebersheim besonders sensibles Thema liegt in der aktuellen Suche nach Standorten für eine künftige Deponie für Erdaushub und Bauschutt. Die CDU wehrt sich gegen Standorte, für die große Waldflächen gerodet werden müssten, wie dies z.B. bei einem Standortvorschlag im Gebersheimer Wald nahe am „Indianerspielplatz“  wäre. Die CDU-Kreisräte drängen vielmehr darauf, ehemalige Steinbrüche auf ihre Eignung zu prüfen.

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