CDU Kreisverband Böblingen

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DEMENZ-Tagesbetreuung – was bedeutet das ?

Die Vorsitzende der FrauenUnion Leonberg, Elke Staubach, konnte zu dem immer bedeutenderen Thema DEMENZ Irmgard Vogel, die Leiterin des Samariterstiftes, begrüßen sowie Ute Meister, die Leiterin der Tagesstätte „Stube“ der Sozialstation Leonberg.
Frau Vogel zeigte den Interessierten anhand eine Power-point-Präsentation auf, wie sich Personen mit Demenz entwickeln bzw. verändern und welche Anforderungen auf die Angehörigen zukommen. Umso wichtiger wird es bei steigendem Betreuungsbedarf sich Freiräume zu schaffen und demente Personen auch stunden- oder tageweise in eine Tagesgruppe zu bringen. Man beugt der Isolation der Betroffenen vor, Angehörige können sich eine erforderliche Atempause gönnen. Viele Angehörige nehmen allerdings erst eine Betreuung in Anspruch, wenn sie am Rande der Erschöpfung sind. Therapeutisches Begleiten ist sinnvoll und fordert und fördert die Dementen. Die Betreuer in den Tageseinrichtungen richten dabei ihren Fokus nicht auf die Defizite der Menschen sondern versuchen, das was noch als Wissen schlummert wieder zu aktivieren.
Einig war man sich, dass es in Zukunft immer mehr Hochaltrige geben wird und damit auch mehr Demente. Und die Referentinnen wünschten sich, dass die Bevölkerung mit dieser doch noch neuen Krankheit besser umgeht, sensibilisiert wird und die Akzeptanz für das Tun der Dementen steigt. Eine demenzfreundliche Kommune würden wir uns wünschen, so die Damen zum Abschluss.
Kontakt zu Frau Meister, Sozialstation: 07152-33089-60 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kontakt zu Frau Vogel, Samariterstift: 07152-6070 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Elke Staubach


von li.nach re.: Irmgard Vogel, Elke Staubach, Ute Meister

Clemens Binninger MdB zu Gast beim politischen Stammtisch der CDU in Leonberg

Der Böblinger Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger berichtete bei der CDU in Leonberg über die politischen Schwerpunkte des ersten Regierungsjahrs der Großen Koalition in Berlin und informierte über die momentanen Herausforderungen. Durch die Veranstaltung führte Sabine Kurtz MdL, die Vorsitzende des Leonberger CDU-Stadtverbands. Anschließend an seinen Vortrag stellte sich Binninger in einer sachlichen und ausführlichen Diskussion den Fragen aus der sehr gut besuchten Veranstaltung.

Selten stünden Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik so sehr im Zentrum der öffentlichen und politischen Debatte wie in diesen Monaten, so der Böblinger CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger. Die anhaltende Krise in der Ukraine und das sich ändernde Verhältnis zu Russland seien beunruhigend. „Gewaltsame Grenzziehungen sind im Jahr 2014 nicht hinnehmbar. Sie bedeuten einen offenen Bruch des Völkerrechts“, so Binninger. Putin versuche, seine innenpolitische Reputation durch machtbewusstes außenpolitisches Auftreten zu verbessern. Die Sanktionen gegen Russland seien deshalb richtig, selbst wenn diese für Europa nicht unproblematisch seien.

Die Krise im Nahen Osten habe gleich in mehrfacher Hinsicht unmittelbare Auswirkungen auf Deutschland. So sei die Zahl der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, seit vergangenem Jahr deutlich angestiegen. „Hier können wir als Partei mit dem “C” im Namen angesichts des Elends nicht tatenlos zusehen“, so Binninger. Hilfe vor Ort in Syrien und den Nachbarländern sei genauso wichtig wie eine vernünftige Aufnahme der Flüchtlinge in Europa. „Ich sehe die Bemühungen der Länder und Kommunen und verstehe die Schwierigkeiten, die mit der Aufnahme von Flüchtlingen verbunden sind“, so der CDU-Abgeordnete. Er wies jedoch auch darauf hin, dass der Landkreis Böblingen im Verhältnis 0,3 % seiner Bevölkerungsanzahl an Flüchtlingen aufzunehmen habe. Dies sei zwar eine Herausforderung, allerdings sei Solidarität mit den schwer vorstellbaren Leiden der Flüchtlinge das Gebot der Stunde. Allerdings, so Binninger, müssten hier auch andere EU-Staaten einen größeren Beitrag leisten als bisher. „Wichtig ist, dass Asyl denen offen steht, die ein Recht darauf haben“, betonte Binninger. Deshalb müsse der Staat umgekehrt auch konsequent handeln und Flüchtlinge, die hier kein Asyl erhalten, in ihre Heimatländer zurückschicken. Hier sei zu monieren, so der CDU-Innenexperte Binninger, dass die meisten Bundesländer sehr zurückhaltend seien, was die Abschiebungspraxis angehe.

Außerdem ergebe sich aus dem Bürgerkrieg in Syrien und im Irak auch eine ganz unmittelbare Gefahr für Europa. „Die politisch Handelnden und auch die Nachrichtendienste sind durch das schnelle Vorrücken des “Islamischen Staats” überrascht worden“, gestand Binninger ein, der als Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums die Nachrichtendienste des Bundes kontrolliert. Es handele sich hierbei nicht um eine gewöhnliche Terrororganisation, sondern um eine regelrechte Terrorarmee, die über erhebliche Gelder aus Plünderungen, Lösegeldern und dem Schmuggel von Öl verfüge. Besondere Sorge habe er, weil der “Islamische Staat” (IS) anscheinend das Interesse mancher junger Leute auch in Europa ansprechen würde. Binninger: „Wir gehen davon aus, dass mehr als 450 Personen aus Deutschland seit letztem Jahr in die Region ausgereist sind.“ Es sei davon auszugehen, dass diese teilweise wieder nach Deutschland zurückkehren – fanatisiert, kampferfahren und an Waffen ausgebildet. Einzelne Taten könnten hier eine große Wirkung erzielen. Als Beispiel nannte er die Anschläge in Brüssel und Kanada.

Große Sorge bereitet Binninger auch, dass Extremisten Kundgebungen gegen IS in Deutschland für ihre Zwecke instrumentalisieren. Hier wies er insbesondere auf die jüngsten gewalttätigen Ausschreitungen mit 5000 Teilnehmern in Köln hin. „Es ist nicht hinnehmbar, dass solche außenpolitischen Konflikte letztlich unsere Straßen unsicher machen und Anwohner wie Polizeibeamte gefährden“, so Binninger. Als Konsequenz forderte er, bestehende Rechtsmittel effektiver, konsequenter und früher auszuschöpfen. So könnten beispielsweise bestehende Verbotsmöglichkeiten für Einzelveranstaltungen genutzt werden um Ereignissen wie denen in Köln vorzubeugen. Außerdem müssten die Polizeibehörden mit ausreichenden Mitteln ausgestattet werden. Darüber hinaus sei es notwendig, Gewalttäter aus der Anonymität zu holen.

Auch die sogenannte „Alltagskriminalität“ sei ein nicht zu vernachlässigendes Problem. „In Baden-Württemberg sei die Aufklärungsrate für Einbruchsdelikte seit drei bis vier Jahren stark rückläufig“, betonte Binninger. Immer häufiger seien organisierte Banden aus dem Ausland für Einbrüche verantwortlich. Die Ängste der Bevölkerung müssten hier ernst genommen werden, so Binninger. In der Vergangenheit habe man mit dem freiwilligen Polizeidienst ein nützliches Instrument zur Verstärkung der Polizei gehabt. Unter Rot-Grün sei dieses als “nicht mehr zeitgemäß” abgeschafft worden, so Binninger beim politischen Stammtisch.

Der politische Stammtisch ist eine regelmäßige, offene Veranstaltungsreihe des CDU Stadtverbands, der zuletzt am Mittwoch, dem 29. Oktober, im “Schwarzen Adler” in Leonberg stattfand.

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Clemens Binninger MdB zu Gast beim politischen Stammtisch der CDU in Leonberg

 

Der Böblinger Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger berichtete bei der CDU in Leonberg über die politischen Schwerpunkte des ersten Regierungsjahrs der Großen Koalition in Berlin und informierte über die momentanen Herausforderungen. Durch die Veranstaltung führte Sabine Kurtz MdL, die Vorsitzende des Leonberger CDU-Stadtverbands. Anschließend an seinen Vortrag stellte sich Binninger in einer sachlichen und ausführlichen Diskussion den Fragen aus der sehr gut besuchten Veranstaltung.

 

Selten stünden Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik so sehr im Zentrum der öffentlichen und politischen Debatte wie in diesen Monaten, so der Böblinger CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger. Die anhaltende Krise in der Ukraine und das sich ändernde Verhältnis zu Russland seien beunruhigend. „Gewaltsame Grenzziehungen sind im Jahr 2014 nicht hinnehmbar. Sie bedeuten einen offenen Bruch des Völkerrechts“, so Binninger. Putin versuche, seine innenpolitische Reputation durch machtbewusstes außenpolitisches Auftreten zu verbessern. Die Sanktionen gegen Russland seien deshalb richtig, selbst wenn diese für Europa nicht unproblematisch seien.

 

Die Krise im Nahen Osten habe gleich in mehrfacher Hinsicht unmittelbare Auswirkungen auf Deutschland. So sei die Zahl der Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, seit vergangenem Jahr deutlich angestiegen. „Hier können wir als Partei mit dem “C” im Namen angesichts des Elends nicht tatenlos zusehen“, so Binninger. Hilfe vor Ort in Syrien und den Nachbarländern sei genauso wichtig wie eine vernünftige Aufnahme der Flüchtlinge in Europa. „Ich sehe die Bemühungen der Länder und Kommunen und verstehe die Schwierigkeiten, die mit der Aufnahme von Flüchtlingen verbunden sind“, so der CDU-Abgeordnete. Er wies jedoch auch darauf hin, dass der Landkreis Böblingen im Verhältnis 0,3 % seiner Bevölkerungsanzahl an Flüchtlingen aufzunehmen habe. Dies sei zwar eine Herausforderung, allerdings sei Solidarität mit den schwer vorstellbaren Leiden der Flüchtlinge das Gebot der Stunde. Allerdings, so Binninger, müssten hier auch andere EU-Staaten einen größeren Beitrag leisten als bisher. „Wichtig ist, dass Asyl denen offen steht, die ein Recht darauf haben“, betonte Binninger. Deshalb müsse der Staat umgekehrt auch konsequent handeln und Flüchtlinge, die hier kein Asyl erhalten, in ihre Heimatländer zurückschicken. Hier sei zu monieren, so der CDU-Innenexperte Binninger, dass die meisten Bundesländer sehr zurückhaltend seien, was die Abschiebungspraxis angehe.

 

Außerdem ergebe sich aus dem Bürgerkrieg in Syrien und im Irak auch eine ganz unmittelbare Gefahr für Europa. „Die politisch Handelnden und auch die Nachrichtendienste sind durch das schnelle Vorrücken des “Islamischen Staats” überrascht worden“, gestand Binninger ein, der als Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums die Nachrichtendienste des Bundes kontrolliert. Es handele sich hierbei nicht um eine gewöhnliche Terrororganisation, sondern um eine regelrechte Terrorarmee, die über erhebliche Gelder aus Plünderungen, Lösegeldern und dem Schmuggel von Öl verfüge. Besondere Sorge habe er, weil der “Islamische Staat” (IS) anscheinend das Interesse mancher junger Leute auch in Europa ansprechen würde. Binninger: „Wir gehen davon aus, dass mehr als 450 Personen aus Deutschland seit letztem Jahr in die Region ausgereist sind.“ Es sei davon auszugehen, dass diese teilweise wieder nach Deutschland zurückkehren – fanatisiert, kampferfahren und an Waffen ausgebildet. Einzelne Taten könnten hier eine große Wirkung erzielen. Als Beispiel nannte er die Anschläge in Brüssel und Kanada.

 

Große Sorge bereitet Binninger auch, dass Extremisten Kundgebungen gegen IS in Deutschland für ihre Zwecke instrumentalisieren. Hier wies er insbesondere auf die jüngsten gewalttätigen Ausschreitungen mit 5000 Teilnehmern in Köln hin. „Es ist nicht hinnehmbar, dass solche außenpolitischen Konflikte letztlich unsere Straßen unsicher machen und Anwohner wie Polizeibeamte gefährden“, so Binninger. Als Konsequenz forderte er, bestehende Rechtsmittel effektiver, konsequenter und früher auszuschöpfen. So könnten beispielsweise bestehende Verbotsmöglichkeiten für Einzelveranstaltungen genutzt werden um Ereignissen wie denen in Köln vorzubeugen. Außerdem müssten die Polizeibehörden mit ausreichenden Mitteln ausgestattet werden. Darüber hinaus sei es notwendig, Gewalttäter aus der Anonymität zu holen.

 

Auch die sogenannte „Alltagskriminalität“ sei ein nicht zu vernachlässigendes Problem. „In Baden-Württemberg sei die Aufklärungsrate für Einbruchsdelikte seit drei bis vier Jahren stark rückläufig“, betonte Binninger. Immer häufiger seien organisierte Banden aus dem Ausland für Einbrüche verantwortlich. Die Ängste der Bevölkerung müssten hier ernst genommen werden, so Binninger. In der Vergangenheit habe man mit dem freiwilligen Polizeidienst ein nützliches Instrument zur Verstärkung der Polizei gehabt. Unter Rot-Grün sei dieses als “nicht mehr zeitgemäß” abgeschafft worden, so Binninger beim politischen Stammtisch.

 

Der politische Stammtisch ist eine regelmäßige, offene Veranstaltungsreihe des CDU Stadtverbands, der zuletzt am Mittwoch, dem 29. Oktober, im “Schwarzen Adler” in Leonberg stattfand. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

Besuch bei Busunternehmen

Auf Einladung von Oliver Zander, Vorsitzender des MIT-Stadtverbands Leonberg, konnten Mitglieder der CDU Leonberg im Rahmen eines Mobilitätstags bei der Firma Kappus Reisen in Leonberg-Warmbronn interessante Einblicke in ein modernes Busunternehmen nehmen. Kappus Reisen wird in zweiter Generation geführt und startete seinen Linienverkehr bereits 1951 von Warmbronn nach Leonberg. Die 30 eigenen Fahrzeuge mit Kapazitäten bis zu 79 Sitzplätzen werden einerseits im von der öffentlichen Hand bestellten ÖPNV eingesetzt. Andererseits erwirtschaftet das Unternehmen rund die Hälfte seines Ertrags mit privaten Aufträgen wie Ausflügen, Klassenfahrten und touristischen Reiseangeboten. Im Linien- wie im Reiseverkehr setzt das Unternehmen bereits  Busse mit der neuesten Abgasnorm EURO 6 ein und setzt hiermit ein Zeichen für umweltverträgliche und nachhaltige Mobilität. Im Linienverkehr werden so genannte Niederflurbusse eingesetzt, um den Fahrgästen ein möglichst komfortables Ein- und Aussteigen zu gewährleisten. Beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer auch von der modernen Technik im Bereich des Linienbusverkehrs, da diese Fahrzeuge heute ständig in elektronischem Kontakt mit der Leitstelle stehen. Auf diese Weise können  eventuelle Verspätungen direkt an die Anzeigetafeln, z. B. im Bereich des Bahnhofes übertragen werden.

Sabine Kurtz MdL begrüßt, dass aufgrund des öffentlichen Drucks die von der grün-roten Landesregierung geplante Kommunalisierung der ÖPNV-Finanzierung zwischenzeitlich vom Tisch ist. Der Verkehrsminister hatte einen Systemwechsel beim Schüler- und Ausbildungsverkehr geplant. Dabei sollte das bewährte Unternehmermodell, bei dem die Mittel direkt an die Verkehrsunternehmen fließen, durch ein Aufgabenträgermodell, bei dem die Mittel auf die Landkreise verteilt werden, ersetzt werden. Diese Umverteilung hätte das Aus für viele kleinere Busunternehmen bedeutet und wäre auch für viele Landkreise nachteilig gewesen. Die Auswirkungen auf den ÖPNV insbesondere im ländlichen Raum wären verheerend gewesen. Die CDU setzt sich für eine Lösung unter Einbeziehung der Busunternehmen und der Kommunen ein.

Sabine Kurtz ehrt langjährige CDU-Mitglieder im CDU Stadtverband Leonberg – Besonderer Dank an Wolfgang Rückert und Helmut Noé

Bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbands Leonberg im September 2014 konnte die Vorsitzende Sabine Kurtz wieder zahlreiche Jubilare für ihre langjährige CDU-Mitgliedschaft ehren. Gerhard Dietrich (Foto) blickt auf 50 Jahre CDU-Mitgliedschaft zurück. Gisela Ringeis (Foto) ist seit 45 Jahren in der CDU engagiert. Für ihre 40jährige Mitgliedschaft wurden Hermann Albinger, Roswitha Brand, Manfred Eisinger, Adolf Jeutter (Foto), Günther Mauersberger, Siegfried Poessl und Josef Sauer geehrt.

Unter den Jubilaren des CDU-Stadtverbands Leonberg befanden sich auch zwei herausragende Persönlichkeiten: Auf eine 40-jährige Parteizugehörigkeit kann Helmut Noë zurückblicken. Vor 30 Jahren trat Wolfgang Rückert in die CDU ein.

Sabine Kurtz betonte, dass der CDU-Stadtverband Leonberg froh und stolz sei, diese beiden verdienstvollen, erfahrenen und engagierten Parteimitglieder in den eigenen Reihen zu haben. Sie dankte Noë und Rückert herzlich für ihren langjährigen Einsatz im politischen, gesellschaftlichen und beruflichen Umfeld "auch ganz persönlich, denn ich bin von beiden stets mit Rat und Tat unterstützt worden".

Helmut Noë  kam Anfang der 1970er Jahre als Fachbeamter für das Finanzwesen nach Höfingen. Als Höfingen nach Leonberg eingemeindet wurde, übernahm er 1975 das Amt des hauptamtlichen Ortsvorstehers. Dieses hatte er bis 1993 inne, als er zum Bürgermeister für Finanzen, Soziales und Wirtschaftsförderung gewählt wurde. Von 2001 bis zu seinem Ruhestand 2009 war Helmut Noë Erster Bürgermeister in Leonberg. Für die CDU zog er 1988 in den Kreistag ein, wo er seit 1992 als Fraktionsvorsitzender fungiert. Auch in der Verbandsversammlung der Region Stuttgart ist Helmut Noë seit 1999 mit Sitz und Stimme für die CDU vertreten. „Helmut Noë ist einer der kommunalpolitischen Vordenker im CDU-Kreisverband“, betonte Sabine Kurtz. Seine enge Verflechtung mit dem, was die Bürgerschaft einer Kommune bewegt, zeige sich auch in seinem ehrenamtlichen Engagement z.B. als Erster Vorsitzender des Fördervereins der Jugendmusikschule Leonberg und als Zweiter Vorsitzender des Fördervereins des Krankenhauses Leonberg.

Auch Wolfgang Rückert war lange Zeit bei der Stadt Leonberg beschäftigt. 1972 wurde er zum Ersten Bürgermeister gewählt. Dieses Amt führte er bis zu seiner Wahl in den baden-württembergischen Landtag 1992 aus. Seine landespolitische Zeit beendete Wolfgang Rückert als Staatssekretär im Finanzministerium. Auch Wolfgang Rückerts Laufbahn wurde durch kommunale Ämter geprägt, die er mit viel Herzblut ausübte. Von 1984 bis 1994 vertrat er die CDU im Kreistag und stand deren Fraktion sechs Jahre lang vor. Mitte der 1990er Jahre führte Wolfgang Rückert die CDU-Fraktion in der Verbandsversammlung der Region Stuttgart. Zwischen 1995 und 1996 amtierte er als Vorsitzender der Regionalversammlung. Großes ehrenamtliches Engagement zeigte er u.a. als langjähriger Ortsvereinsvorsitzender des DRK Leonbergs (1973-1991), dessen Ehrenvorsitzender er seit 1991 ist. Seit dem vergangenen Mai ist Wolfgang Rückert Vorsitzender der Vereinigung ehemaliger Mitglieder des Landtags von Baden-Württemberg. Die Vereinigung versammelt über alle Fraktionen hinweg derzeit 180 Mitglieder, die sich als Gemeinschaft der Demokraten empfinden und weiterhin mit dem politischen Geschehen in Kontakt bleiben möchten.

„Wir sind froh und dankbar, dass uns die langjährigen  Mitglieder weiterhin mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen zur Seite stehen“, bedankte sich Sabine Kurtz bei den Jubilaren.

Helmut Noe führt auch weiterhin die CDU im Kreistag - Einstimmig wiedergewählt - Neue Fraktion konstituiert

Helmut Noe, der seit 22 Jahren an der Spitze der CDU-Kreistagsfraktion steht, wird auch in der neuen Legislaturperiode sein seitheriges Amt weiter ausüben. Auf der konstituierenden der am 25. Mai neu gewählten CDU-Kreistagsfraktion wurde Noe, vormals Erster Bürgermeister der Großen Kreisstadt Leonberg, einstimmig als Fraktionschef wiedergewählt. Der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach, der die konstuierende Sitzung leitete, sprach von einem großartigen und mehr als verdienten Vertrauensbeweis für Helmut Noe. "Auch die Mitglieder der neuen Fraktion haben mit ihrem überzeugenden Votum zum Ausdruck gebracht, daß auf Helmut Noe als bewährten und anerkannten Steuermann nicht verzichtet werden kann. Er ist seit vielen Jahren einer der geachtetsten Kommunalpolitiker in Kreis und Region und überzeugt durch Kompetenz, Sachorientierung, menschliche Größe, Verlässlichkeit und praktizierte Bürgernähe. Wir können stolz darauf sein, eine Persönlichkeit von solchem Format in unseren Reihen zu wissen", stellte Heubach unter dem Beifall der Fraktion fest.
 
Auch alle weiteren Wahlen zum Fraktionsvorstand erfolgten jeweils einstimmig. Zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurden Dr. Gabriele Moritz-Rahn (Schönaich), Walter Arnold (Sindelfingen) und Prof. Dr. Axel Prokop (Böblingen) gewählt. Schriftführer Claus Unger (Ehningen), Schatzmeister Dieter Haarer (Herrenberg-Kuppingen) und Beauftragter für Presse- und Öffentlichkeit Helmut Noe (Leonberg). Internetreferentin Elke Groß (Gärtringen). Kassenprüfer Prof. Dr. Martin Jäckle (Weissach) und Klaus Finger (Weil im Schönbuch). Die konstituierende Sitzung der neu gewählten CDU-Kreistagsfraktion erfolgte nach Angaben von Helmut Noe nicht zuletzt unter dem Gesichtspunkt, die Handlungsfähigkeit schnell herzustellen. Bis zur Konstituierung des neuen Kreistags am 28. Juli würden zahlreiche Vorgespräche beispielsweise über die künftige Besetzung der Ausschüsse stattfinden. Das Gros der neu gewählten 22-köpfigen CDU-Kreistagsfraktion besteht übrigens aus 13 Kreisrätinnen und Kreisräten, die erstmals in das Gremium gewählt worden sind. Noe sagte, die Fraktion sei sowohl altersmässig - von 23 bis 71 Jahren -, als auch beruflich breit aufgestellt und repräsentiere einen guten Querschnitt der Bevölkerung.
 
CDU-Kreisvorsitzender Wolfgang Heubach würdigte in der Sitzung das gute Abschneiden seiner Partrei bei der Kreistagswahl. Die 99 Kandidatinnen und Kandidaten in den zehn Wahlkreisen hätten zum CDU-Wahlerfolg in herausragender Weise beigetragen. Starke und stabile Listen seien auschlaggebend dafür gewesen, daß  die CDU-Kreistagsfraktion vier Sitze hinzugewonnen habe und nun als weiterhin zweitstärkste Fraktion in diesem Gremium über 22 Mandate verfüge. "Damit ist unser erklärtes Wahlziel erreicht worden, daß vor der Sitzzahl der CDU im neuen Kreistag eine "2" stehen sollte", erklärte Heubach. Gleichzeitig lobte er den "gewaltigen Einsatz" der Mitglieder im zurück liegenden Wahlkampf, in dem es ja auch um neue Ortschafts- und Gemeinderäte sowie die Wahlen zur Regionalversammlung und zum Europäischen Parlament gegangen sei. "Wie immer ist hier Hand in Hand gearbeitet worden. Das ist unsere Stärke im CDU-Kreisverband Böblingen. Wir sind ein Team: Kandidatinnen und Kandidaten sowie viele fleissige Helferinnen und Helfer. Das macht uns niemand nach! Deshalb ein ganz herzliches Dankeschön für diesen Einsatz, der Grundlage des CDU-Erfolges gewesen ist."
 
Der wiedergewählte Fraktionsvorsitzende Helmut Noe umriss künftige Arbeits- und Aufgabenschwerpunkte und erwähnte dabei insbesondere den Klinikverbund, die Schönbuch- und Hesse-Bahn, die dringend notwendige Lösung von Verkehrsproblemen (B 464 bei Holzgerlingen, Überdeckelung der A 81 bei Böblingen/Sindelfingen sowie den Lückenschluss der B 464/B 295 bei Renningen), auch wenn dies keine originären Aufgaben  des Landkreises Böblingen seien. Dennoch seien dies im Interesse der betroffenen Menschen brennende Probleme, die dringend gelöst werden müssten und einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur dienten. Außerdem wies Noe auf den Solzialetat des Landkreises mit einem jährlichen Volumen von 180 Millionen Euro hin.
 
 

 
Konstituierende Sitzung der neuen CDU-Kreistagsfraktion. An der Stirnseite links Helmut Noe, daneben stehend Wolfgang Heubach.

© CDU Kreisverband Böblingen 2017