CDU Kreisverband Böblingen

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FU-Leonberg wieder im Dunkeln unterwegs

Ziel war diesmal die “Alte Autobahntrasse”. Dieses Gebiet liegt zwischen Neubaubereich “Blosenberg” und dem alten Ramtel. Verbunden sind die beiden Wohngebiete mittlerweile über Querverbindungen beziehungsweise einen neuen Spielplatz am Rande des Neubaugebietes.
Die Schülerinnen und Schüler treffen sich an diesem Neubaugebeit auch, um gemeinsam zur August-Lämmle-Schule im Ramtel zu gehen. Mittels Schild wird auf den “Laufbus” hingewiesen. Das einzige was dort fehlt ist eine Beleuchtung. Roger Roth vom Tiefbauamt und Peter Herrle vom Ordnungsamt, die bei der Begehung ebenso anwesend waren wie Frau Weise, Vors. des Bürgervereins Ramtel und Frau Klumpp, Elternbeiratsvorsitzende der Schule, beantworteten die vielen Fragen:  “Gibt es hier einen Winterdienst ?”, “Gibt es Leerrohre für die Beleuchtung und was würde eine Installation kosten ?”, “inwieweit weicht der Weg vom emp-fohlenen Schulweg ab ?”, “Kann eine Beleuchtung oberhalb des Spielplatzes und unterhalb des Spielplatzes installiert werden ?”.
Da die Umgestaltung der Gesamtfläche “Alte Autobahntrasse” noch nicht abgeschlossen ist und für die Umsetzung Fördermittel der Region Stuttgart abgerufen werden können, sollte eine Beleuchtungsaktion die Planung nicht behindern. Im ersten Schritt soll daher über einen Antrag der CDU-Fraktion die Beleuchtung oberhalb des Spielplatzes forciert werden. Lt. Herrn Roth vom Tiefbauamt würde dies Kosten von ca. 2 - 2,5 TEUR verursachen sowie die Folgekosten für den Stromverbrauch für einen Beleuchtungskörper.
Eine evtl. Beleuchtung im unteren Bereich soll nicht aus dem Auge verloren werden. Dies wird aber höhere Kosten verursachen, da dort keine Leerrohre liegen. Entweder müsste dies dann noch umgesetzt werden oder aber eine Solarbeleuchtung mit mind. 3 Beleuchtungskörpern müsste ins Auge gefasst werden, was mind. Kosten in Höhe von 8 TEUR verursachen würde.
Wichtig war den Frauen, dass dort keine Angsträume entstehen und die neue Verbindung auch frühmorgens oder abends angenommen wird, da man sich den Weg an der vielbefahrenen Breslauer Str. ersparen kann.

Elke Staubach
Bild. Elke Staubach

WINDKRAFT IN LEONBERG - EIN BEITRAG ZUR ENERGIEWENDE

zu diesem Thema lud der Stadtverband Leonberg der CDU am 22. Oktober zu einem Vortrags- und Diskussionsabend ins Hotel „Hirsch“ in Leonberg-Eltingen ein.

Neben den Referenten des Abends: Hansjörg Jung, Windkraftbeauftragter im Luftfahrtverband Baden-Württemberg e.V., Leiter AK Energie des CDU-Kreisverbands Böblingen, und Wolf Eisenmann, Erster Landesbeamter, Landratsamt Böblingen, konnte unsere Landtagsabgeordnete, Sabine Kurtz, rund 50 Personen begrüßen.

Äußerst informativ, ergänzt um eine Power-Point-Präsentation, trug zunächst Herr Hansjörg Jung den interessierten Zuhörern seine streng an Fakten orientierten Überlegungen zur Windenergie vor.

Windenergie ist sauber und rentabel – wenn der Wind bläst. In der Bundesrepublik bläst ausreichender Wind nur an jedoch nur an 1536 Stunden von insgesamt 8760 Jahresstunden, in Baden-Württemberg nur an 860 Stunden. Der Windatlas Baden-Württemberg kann deshalb nur relativ wenig windstarke Gebiete im Land ausweisen. Sich auf die Werte im Windatlas zu verlassen, wäre jedoch unzureichend. Vielmehr müssen die Windverhältnisse vor Installation einer Windkraftanlage konkret am Standort gemessen werden – und zwar sehr genau! Sollten nämlich die tatsächlichen Windverhältnisse während der jahrzehntelangen Betriebszeit einer Windkraftanlage von den Messergebnissen der Voruntersuchung abweichen, können erhebliche Unwirtschaftlichkeiten die Folge sein. Der Wind sollte mindestens 6 Meter pro Sekunde im Jahresdurchschnitt wehen, damit überhaupt ein rentabler Betrieb möglich ist. Dabei ist zu beachten, dass mit zunehmender Höhe eine bessere Ausbeute zu erzielen ist. Bei doppelter Windkraft wird eine achtfache Leistung erreicht, wobei die Obergrenze bei 13 Meter Windgeschwindigkeit pro Sekunde liegt. Deshalb werden Windkraftanlagen immer höher und größer. So lieferte eine Windkraftanlage im Jahr 1980 bei 30 Meter Höhe eine Leistung von 30 KW, im Jahr 2010 bei 135 Meter Höhe 7500 KW. Man muss wissen, dass nur bis 59 % der Windenergie genutzt werden kann.

Viele Untersuchungen und Prüfungen müssen vorgenommen werden. Zwingend ist zunächst, die Windverhältnisse exakt zu messen, d.h. Windstärke, Luftdichtheit und Temperatur. Der Standort muss danach und nach weiteren Kriterien ausgewählt werden: Mindestens 700 Meter Abstand zur Wohnbebauung, Gesamtimmission unter 45 dB, Schattenschlag, möglicher Eisabwurf von den rotierenden Blättern (das ist eine reale Gefahr bei Temperaturen von -7 bis +4 Grad Celsius, z.B. kann ein 600 Gramm schweres Eisstück bis zu 175 Meter weit geschleudert werden). Ein gewisses Risiko stellt die Brandgefahr der Windkraftanlagen durch Blitzeinschlag dar. Viele Hundert Liter Öl schmieren und kühlen die aufwendige Technik. Dass die Standsicherheit einer Windkraftanlage äußerst exakt berechnet werden muss, versteht sich bei der Größe der Anlagen und dem Winddruck auch bei stärksten Stürmen von selbst. Ein heikles Problem ist die Gefährdung der Fauna. Unter dem Gesichtspunkt des Artenschutzes muss eine Windkraftanlage einen Mindestabstand von 1000 Meter vom Hort des Rotmilans einhalten – und davon gibt es auf Leonberger Gemarkung mehrere. In der Region Stuttgart leben 21 verschiedene Arten Fledermäuse. Sie sind insbesondere in den Monaten Mai bis August durch Flügelschlag und Luftdruckschwankungen in Rotornähe gefährdet, weshalb Anlagen gegebenenfalls abgeschaltet werden müssen.

Fazit: In Baden-Württemberg gibt es viel Sonne, viel Wasser, aber wenig Wind, womit nicht generell gegen Windkraftanlagen argumentiert werden soll, sondern für genaueste Prüfungen.

Herr Wolf Eisenmann stellte im Anschluss an das Referat von Herrn Jung die Überlegungen des Abfallwirtschaftsbetriebs des Kreises Böblingen vor. Nicht der Landkreis, sondern der Abfallwirtschaftsbetrieb steht vor der Frage, unter anderem auch auf der Gemarkung Leonberg Windkraftanlagen zu installieren, und zwar neben der Biomüll-Kompostierungs-Anlage am Frauenkreuz, dort wo die Kreisstraße 1008 von Warmbronn Richtung Büsnau die Autobahn A8 überquert. Selbstverständlich werde der Abfallwirtschaftsbetrieb auch alle von Herrn Jung genannten Kriterien beachten. Entscheidend wird das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsberechnung sein, denn nur bei positivem Ergebnis darf das Geld der Abfallgebührenzahler in die Nutzung der Windenergie fließen. Der Zeitplan sieht vor, zunächst die Ergebnisse der Windmessung in 50 Meter Höhe am möglichen Standort abzuwarten. Bis März 2013 sollen sie vorliegen. Bevor Anfang 2014 eine Windkraftanlage an diesem Standort gebaut werden könnte, müssen erst positive Ergebnisse des Baugrundgutachtens, der Umweltverträglichkeitsprüfung, der Wirtschaftlichkeitsberechnung, sonstiger Gutachten und das Genehmigungsverfahren abgewartet werden.

Nach einer interessanten Diskussion, an der sich auch der BUND Leonbergs beteiligte, dankte Frau Sabine Kurtz den Referenten und wünschte allen Teilnehmern noch weitere anregende Diskussionen.

Clemens Binninger in Höfingen !

Am 13. August war unser Bundestagsabgeordneter Clemens Binninger hier in Höfingen, beim Stammtisch am Rande des Sommerfestes vom Obst- und Gartenbauvereins kam man gut ins Gespräch: So üblich ist es ja nicht, in lockerer Runde mit einem Bundestagsabgeordneten zu diskutieren und sich auch einfach nur zu unterhalten.

Klar musste sich Binninger vielen Fragen nach den Machenschaften der NSU und den Ungereimtheiten und offensichtlichen Fehlern bei der Ausklärung der Mordserie stellen – ist er doch da Obmann im Untersuchungsausschuss. Ausführlich erläuterte er da die detaillierte Aufklärungsarbeit und gab auch einen Ausblick auf das, was wohl noch weiter geändert werden muss. Ganz wichtig war ihm, so stellte der auf viele Frage hin klar, dass man nicht auf einem Auge – dem rechten – blind sei.

Wen wundert es, dass das zweite große Thema, dem er sich stellen musste, der Euro und die europäische Finanzkrise waren. Sehr behutsam klärte er in diesen schwierigen Punkten auf und warb um Verständnis für das oft als langsam und zögerlich erscheinenden Vorgehen der Verantwortlichen: Zu viel stehe auf dem Spiel, und eine vereinigtes und starkes Europa sei das Ziele, das es zu erreichen gelte. 

Die Stimmung bei Stammtisch war – bei herrlichem, noch nicht zu heißem Wetter – sehr gut, und jeder freute sich über die lockeren und doch sehr informativen Gespräche. Dank auch an der Obst- und Gartenbauverein, der mit seinem Sommerfest einen guten Rahmen bot und dessen ausgezeichneten Bewirtungsmöglichkeiten man sich sehr lobte.

Axel Kliem.

 

Kinderfest in Höfingen

21.07.2012
Auch in diesem Jahr beteiligte sich die CDU wieder am Kinderfest der
Grundschule in Höfingen. Dirk Jeutter (r.) und Rainer Schrimm (l.) vom CDU-
Ortsverband Höfingen leiteten große und kleine Kinder dabei an, Nägel in einen
Holzbalken zu schlagen. Eine Übung, die nicht mehr alltäglich zu sein scheint
und allen Beteiligten viel Freude aber auch einen hohen Geräuschpegel
bereitete. Die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sabine Kurtz MdL nutzte die
Gelegenheiten zu verschiedenen Bürgergesprächen. Ein Thema, das die Höfinger
immer wieder beschäftigt, ist die Lärmbelastung durch Straßenverkehr.

 

Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbands Leonberg am 28. Juni 2012

Bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbands Leonberg am 28. Juni 2012 stand neben den Ehrungen  langjähriger Mitglieder ein Referat der Ersten Bürgermeisterin Inge Horn zu "Sportstätten in Leonberg - Planungen zur Sanierung des Sportzentrums" auf der Tagesordnung.
 
Unter den 18 Jubilaren waren aus Leonberg Ingrid Dirckmann (35 Jahre), Bodo Wessel (30 J.), Schatzmeister Willi Grießinger (25 J.), Hans Aspacher (25 J.),  aus Warmbronn Harald Schwarz (25 J.) und aus Höfingen Ruth Jeutter (35 J.), Hans Joachim Daeneke (35 J.)sowie Hort Kudernatsch (25 J.). Die Stadtverbandsvorsitzende Sabine Kurtz dankte den langjährigen Mitgliedern für ihre Treue zur CDU auch in schwierigen Zeiten.
 
Baubürgermeisterin Inge Horn berichtete, dass nach der derzeit laufenden
Ausschreibungsphase zum 1. Dezember 2012 mit den Bauarbeiten für die Bürgerschaft sichtbar begonnen werden könne. Von den veranschlagten 10,5 Millionen Euro Sanierungskosten sollten im  Jahr 2013 rund sechs Millionen verbaut werden. Die in Etappen geplante Sanierung solle Ende des Jahres 2013 so weit fortgeschritten sein, dass das Sportzentrum wieder in Betrieb genommen werden könne.

 

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